markus.preinl • 26. Juli 2026

Microsoft 365 Migration: Leitfaden für KMU

Eine Microsoft 365 Migration ist der kontrollierte Umstieg von bestehenden E-Mail-, Datei- und Zusammenarbeitssystemen auf Microsoft 365. Für KMU betrifft das häufig Exchange oder IMAP-Postfächer, Kalender, Kontakte, Fileserver, persönliche Laufwerke, SharePoint, OneDrive, Teams, Benutzerkonten und Sicherheitsrichtlinien.


Der Umstieg scheitert selten an einem einzelnen technischen Schritt. Häufig entstehen Probleme durch unklare Zuständigkeiten, schlechte Datenqualität, alte Berechtigungen, nicht getestete Postfächer, fehlende Backup-Strategie oder zu wenig Kommunikation mit den Mitarbeitenden. Eine gute Microsoft 365 Migration ist deshalb kein reines Kopierprojekt, sondern ein strukturiertes IT-Projekt mit Planung, Tests, Cutover und Nachbetreuung.


Dieser Leitfaden zeigt, wie KMU eine Microsoft 365 Migration sinnvoll vorbereiten: von Bestandsaufnahme und Zielstruktur über E-Mail-Migration, SharePoint, OneDrive und Teams bis zu Sicherheit, Kosten, Risiken und Checkliste. Ziel ist ein Umstieg, der technisch sauber funktioniert und im Arbeitsalltag wirklich angenommen wird.



Inhaltsverzeichnis

  • Was ist eine Microsoft 365 Migration?
  • Warum ist eine Microsoft 365 Migration für KMU sinnvoll?
  • Welche Systeme werden bei einer Microsoft 365 Migration migriert?
  • Microsoft 365 Migration vorbereiten: Bestandsaufnahme und Zielbild
  • E-Mail-Migration zu Microsoft 365 planen
  • Dateien zu SharePoint, OneDrive und Teams migrieren
  • Identitäten, MFA und Sicherheit richtig vorbereiten
  • Microsoft 365 Migration Schritt für Schritt
  • Checkliste für die Microsoft 365 Migration
  • Kosten und Risiken realistisch einschätzen
  • Fazit
  • FAQ zur Microsoft 365 Migration

Was ist eine Microsoft 365 Migration?

Eine Microsoft 365 Migration ist die Überführung bestehender IT-Dienste in die Microsoft-365-Umgebung. Dazu gehören je nach Ausgangslage E-Mails, Kalender, Kontakte, Dateien, Benutzerkonten, Gruppen, Berechtigungen, Teams-Strukturen und Sicherheitsrichtlinien.


Typische Ausgangssysteme sind:

  • Exchange Server im eigenen Unternehmen
  • IMAP-Postfächer bei einem Provider
  • lokale Fileserver
  • persönliche Netzlaufwerke
  • bestehende Cloud-Dienste
  • lokale Active-Directory-Benutzerkonten
  • ältere Office-Installationen
  • bestehende E-Mail-Sicherheitslösungen


Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Migration und Einführung. Die Migration überträgt Daten, Konten und Dienste. Die Einführung sorgt dafür, dass Mitarbeitende Microsoft 365 danach sinnvoll nutzen: mit klarer Teams-Struktur, verständlichen Freigaben, sicheren Zugängen und guten Arbeitsabläufen.


Eine erfolgreiche Microsoft 365 Migration beantwortet daher nicht nur die Frage: „Wie kommen Daten in die Cloud?“ Sie beantwortet auch: „Wie arbeiten wir danach sicherer, strukturierter und effizienter?“

Warum ist eine Microsoft 365 Migration für KMU sinnvoll?

Eine Microsoft 365 Migration ist für KMU sinnvoll, wenn E-Mail, Dateien und Zusammenarbeit moderner, sicherer und flexibler organisiert werden sollen. Viele Unternehmen arbeiten noch mit lokalen Servern, historisch gewachsenen Ordnerstrukturen, separaten Tools und unklaren Berechtigungen. Das funktioniert im Alltag oft lange, wird aber bei Wachstum, Homeoffice, externen Freigaben oder Sicherheitsanforderungen zunehmend schwierig.


Microsoft 365 kann Unternehmen dabei unterstützen:

  • E-Mail, Kalender und Kontakte zentral bereitzustellen
  • Dateien über SharePoint und OneDrive besser verfügbar zu machen
  • Zusammenarbeit über Teams zu vereinfachen
  • Benutzerkonten und Zugriffe zentral zu steuern
  • MFA und Sicherheitsrichtlinien umzusetzen
  • mobile Arbeit und Homeoffice besser abzusichern
  • lokale Serverabhängigkeiten zu reduzieren
  • Standardprozesse für Onboarding und Offboarding aufzubauen


Dabei ersetzt Microsoft 365 aber nicht automatisch eine saubere IT-Strategie. Ohne Zielbild entstehen schnell neue Probleme: zu viele Teams, unkontrollierte Freigaben, unklare Dateiablagen, doppelte Daten und unübersichtliche Berechtigungen.



Genau deshalb sollte eine Microsoft 365 Migration mit einer übergeordneten Cloud Strategie verbunden werden. So wird vorab geklärt, welche Dienste in die Cloud passen, welche Daten besonders geschützt werden müssen und welche Regeln für Betrieb, Sicherheit und Kosten gelten.

Welche Systeme werden bei einer Microsoft 365 Migration migriert?

Der Umfang einer Microsoft 365 Migration hängt von der bestehenden IT-Umgebung ab. Manche Unternehmen starten nur mit E-Mail. Andere migrieren gleichzeitig Dateien, Teams, Benutzerkonten, mobile Geräte und Sicherheitsrichtlinien.


Häufige Migrationsbereiche sind:

Bereich Typische Inhalte
E-Mail Postfächer, Kalender, Kontakte, Verteiler, freigegebene Postfächer
Dateien Fileserver, Netzlaufwerke, persönliche Laufwerke, Projektordner
Identitäten Benutzerkonten, Gruppen, Rollen, Entra ID, MFA
Zusammenarbeit Teams, Kanäle, SharePoint-Sites, OneDrive
Sicherheit MFA, Conditional Access, E-Mail-Sicherheit, Rollen, Berechtigungen
Betrieb Backup, Monitoring, Support, Onboarding, Offboarding

Nicht jedes Unternehmen muss alles gleichzeitig migrieren. Für viele KMU ist ein stufenweiser Ansatz sinnvoller: zuerst E-Mail und Identitäten, danach Dateien und Teams, anschließend Governance, Sicherheit und Optimierung.

Microsoft 365 Migration vorbereiten: Bestandsaufnahme und Zielbild

Die wichtigste Phase einer Microsoft 365 Migration findet vor der eigentlichen Datenübertragung statt. Unternehmen sollten zuerst verstehen, welche Systeme, Daten, Benutzer, Berechtigungen und Abhängigkeiten vorhanden sind. Ohne diese Bestandsaufnahme werden Aufwand, Risiken und Kosten oft unterschätzt.


Zur Bestandsaufnahme gehören:

  • Anzahl der Benutzerkonten
  • Postfachgrößen und Archivpostfächer
  • freigegebene Postfächer und Verteiler
  • Kalenderfreigaben und Ressourcenpostfächer
  • Domains und DNS-Einträge
  • Fileserver-Strukturen und Datenmengen
  • Berechtigungen auf Ordnern und Laufwerken
  • sensible Daten und Aufbewahrungsanforderungen
  • eingesetzte Geräte und Office-Versionen
  • Anwendungen, Scanner oder Systeme, die E-Mails versenden
  • bestehende Backup- und Restore-Prozesse


Danach wird das Zielbild definiert. Es legt fest, wie die Microsoft-365-Umgebung künftig aussehen soll: Welche Benutzerstruktur wird verwendet? Welche Teams und SharePoint-Sites werden angelegt? Welche Freigaberegeln gelten? Wie wird MFA umgesetzt? Wer darf externe Gäste einladen? Welche Daten müssen zusätzlich gesichert werden?


Gerade bei dieser Vorbereitung kann externe Unterstützung sinnvoll sein. FIGULI CONSULTING unterstützt Unternehmen dabei, die bestehende IT-Umgebung strukturiert zu erfassen, Risiken sichtbar zu machen und daraus einen praxistauglichen Migrationsplan abzuleiten. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Sicherheit, Berechtigungen, Kommunikation und den späteren Betrieb.


Microsoft 365 Migration mit FIGULI planen


E-Mail-Migration zu Microsoft 365 planen

Die E-Mail-Migration ist für viele Unternehmen der kritischste Teil einer Microsoft 365 Migration. E-Mails, Kalender, Kontakte und mobile Geräte sind direkt mit dem Arbeitsalltag verbunden. Schon kurze Störungen können Supportaufwand und Verunsicherung auslösen.


Typische Ausgangslagen sind:

  • Exchange Server im Unternehmen
  • Hosted Exchange bei einem Provider
  • IMAP-Postfächer
  • Google Workspace
  • PST-Dateien oder lokale Archive
  • freigegebene Postfächer und Verteilerlisten


Bei einer Exchange-Migration sind je nach Umgebung verschiedene Wege möglich. Ein Cutover eignet sich eher für kleinere, überschaubare Umgebungen mit klarem Umschaltfenster. Eine hybride Migration kann sinnvoll sein, wenn Postfächer schrittweise migriert werden sollen oder eine Übergangsphase zwischen lokaler Umgebung und Microsoft 365 notwendig ist.


Bei IMAP-Migrationen werden meist E-Mails und Ordner übertragen. Kalender, Kontakte und Aufgaben müssen gesondert betrachtet werden. Deshalb ist es wichtig, vorab zu prüfen, welche Daten wirklich vorhanden sind und wie vollständig sie übernommen werden können.


Besonders wichtig sind DNS und Mailflow. Vor dem Cutover sollten MX, Autodiscover, SPF, DKIM und DMARC geplant und getestet werden. Auch Scanner, Webseiten, ERP-Systeme oder Buchhaltungssoftware, die E-Mails versenden, dürfen nicht vergessen werden.


Wenn E-Mail-Schutz, SPF, DKIM, DMARC und Phishing-Schutz im Zuge der Migration neu bewertet werden, passt auch der Artikel zur E-Mail Sicherheit als vertiefende Ressource.

Microsoft Teams auf dem Smartphone nach einer Microsoft 365 Migration

Dateien zu SharePoint, OneDrive und Teams migrieren

Die Datei-Migration ist oft komplexer als erwartet. Viele Fileserver sind über Jahre gewachsen. Es gibt alte Projektordner, doppelte Dateien, unklare Berechtigungen, lange Pfade, Sonderzeichen und Ordner, für die niemand mehr verantwortlich ist. Werden diese Strukturen ungeprüft in Microsoft 365 kopiert, entsteht das gleiche Chaos in neuer Umgebung.


Vor der Migration sollte geklärt werden:

  • Welche Daten werden überhaupt noch benötigt?
  • Welche Daten können archiviert oder gelöscht werden?
  • Welche Dateien gehören in OneDrive?
  • Welche Dateien gehören in SharePoint?
  • Welche Teams-Strukturen werden benötigt?
  • Wer ist für welche Bereiche verantwortlich?
  • Welche externen Freigaben sind erlaubt?
  • Welche Berechtigungen sollen übernommen oder neu aufgebaut werden?


OneDrive eignet sich vor allem für persönliche Arbeitsdateien. SharePoint eignet sich für Team-, Abteilungs-, Projekt- und Prozessdaten. Teams nutzt SharePoint im Hintergrund, sollte aber nicht einfach als Ersatz für jede Ordnerstruktur verstanden werden.


Eine gute Zielstruktur verhindert späteren Wildwuchs. Deshalb sollten Unternehmen vor der Übertragung klare Regeln für Teams, Kanäle, SharePoint-Sites, Namenskonventionen, externe Freigaben und Verantwortlichkeiten definieren.


Microsoft stellt für SharePoint- und OneDrive-Migrationen das SharePoint Migration Tool bereit. Es kann bei Standardszenarien helfen, ersetzt aber nicht die fachliche Entscheidung, welche Daten wohin gehören und welche Berechtigungen sinnvoll sind.

Identitäten, MFA und Sicherheit richtig vorbereiten

Identitäten sind das Fundament einer Microsoft 365 Migration. Wenn Benutzerkonten, Gruppen, Rollen und Anmeldemethoden nicht sauber geplant sind, entstehen später Sicherheits- und Supportprobleme.


Wichtige Fragen sind:

  • Werden Benutzer nur in der Cloud verwaltet oder mit lokalem Active Directory synchronisiert?
  • Welche Namenskonventionen gelten für Benutzer, Gruppen und Teams?
  • Welche Rollen erhalten Administratoren?
  • Wird MFA für alle Benutzer aktiviert?
  • Welche Ausnahmen sind wirklich notwendig?
  • Welche Regeln gelten für externe Zugriffe?
  • Wie werden alte Authentifizierungsmethoden abgeschaltet?
  • Wie funktioniert Onboarding und Offboarding künftig?


MFA sollte nicht erst nach der Migration „irgendwann“ aktiviert werden. Gerade beim Umstieg auf Microsoft 365 ist es sinnvoll, sichere Anmeldung und Benutzerzugriffe früh zu planen und mit einer Pilotgruppe zu testen.


Auch Endpoint Security spielt eine Rolle. Wenn Benutzer von verschiedenen Geräten auf Microsoft 365 zugreifen, müssen Endgeräte, Patchstand, Geräteschutz und Zugriffskontrollen zusammenspielen. Microsoft 365 ist nur dann sicher, wenn Identitäten, E-Mail-Schutz, Endgeräte und Berechtigungen gemeinsam betrachtet werden.

Projektteam stimmt die Microsoft 365 Migration im Unternehmen ab

Microsoft 365 Migration Schritt für Schritt

Eine Microsoft 365 Migration sollte in klaren Phasen ablaufen. Dadurch bleiben Risiken steuerbar und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar.


Sinnvolle Phasen sind:

  1. Bestandsaufnahme
  2. Zielbild und Scope definieren
  3. Tenant, Domains und Lizenzen vorbereiten
  4. Identitäten und Sicherheitsrichtlinien planen
  5. Pilotgruppe auswählen
  6. E-Mail- und Datei-Testmigration durchführen
  7. Fehler und Sonderfälle bereinigen
  8. Kommunikation an Mitarbeitende vorbereiten
  9. produktive Migration in Wellen oder Cutover durchführen
  10. Nachbetreuung und Stabilisierung sicherstellen
  11. Berechtigungen, Backup und Governance prüfen


Der Pilot ist besonders wichtig. Er zeigt, ob Annahmen aus der Planung stimmen: Funktioniert der Mailflow? Werden Kalender sauber übernommen? Funktioniert MFA auf mobilen Geräten? Können Benutzer auf SharePoint und Teams zugreifen? Gibt es Berechtigungsprobleme oder fehlende Dateien?


Nach dem Cutover beginnt die Stabilisierung. In dieser Phase sollten Support, Nacharbeiten und Rückfragen bewusst eingeplant werden. Viele Probleme entstehen nicht direkt beim Kopieren, sondern in den ersten Tagen danach: Outlook-Profile, mobile Geräte, Teams-Strukturen, OneDrive-Synchronisation oder fehlende Berechtigungen.

Checkliste für die Microsoft 365 Migration

Diese Checkliste hilft, die wichtigsten Punkte vor dem Cutover zu prüfen:


  • Tenant angelegt und dokumentiert
  • Domains verifiziert
  • Lizenzen zugewiesen
  • Benutzerkonten und Gruppen geprüft
  • MFA-Konzept definiert und pilotiert
  • DNS-Plan erstellt
  • MX, Autodiscover, SPF, DKIM und DMARC vorbereitet
  • Postfächer analysiert
  • freigegebene Postfächer und Verteiler dokumentiert
  • Pilotmigration durchgeführt
  • Fileserver-Daten bereinigt
  • SharePoint-/OneDrive-/Teams-Zielstruktur definiert
  • Berechtigungen geprüft
  • Backup- und Restore-Konzept geklärt
  • Cutover-Zeitfenster festgelegt
  • Rollback-Plan vorbereitet
  • Mitarbeitende informiert
  • Supportfenster geplant
  • Nachbetreuung organisiert


Die Checkliste sollte nicht nur intern abgelegt werden. Sie sollte als echtes Qualitätsgatter genutzt werden: Erst wenn kritische Punkte geprüft und freigegeben sind, sollte die produktive Umstellung erfolgen.

Backup und Wiederherstellung nicht vergessen

Ein häufiger Irrtum ist, dass Microsoft 365 automatisch jedes Backup-Thema löst. Microsoft 365 bietet zwar Wiederherstellungsfunktionen, ersetzt aber nicht in jedem Fall ein unabhängiges Backup-Konzept für geschäftskritische Daten.


Vor der Migration sollte daher geklärt werden:

  • Welche Daten müssen wiederherstellbar sein?
  • Wie lange müssen E-Mails und Dateien aufbewahrt werden?
  • Wer darf Wiederherstellungen auslösen?
  • Wie wird ein Restore getestet?
  • Welche Daten liegen in Exchange Online, SharePoint, OneDrive und Teams?
  • Wie werden versehentliche Löschungen oder Ransomware-Fälle behandelt?


Gerade wenn geschäftskritische E-Mails, Teams-Daten, SharePoint-Dokumente und OneDrive-Dateien in Microsoft 365 liegen, sollte ein Microsoft 365 Backup in die Planung einbezogen werden.

Kosten und Risiken realistisch einschätzen

Die Kosten einer Microsoft 365 Migration bestehen nicht nur aus Lizenzen. Entscheidend sind die Gesamtkosten aus Planung, Datenbereinigung, Migration, Tools, Tests, Schulung, Support und laufender Betreuung.


Typische Kostenblöcke sind:

Kostenblock Beispiele
Lizenzen Microsoft-365-Pläne, Zusatzlizenzen, Security-Funktionen
Projektaufwand Bestandsaufnahme, Planung, Konfiguration, Tests
Migration E-Mail, Dateien, SharePoint, OneDrive, Teams
Tools Migrationswerkzeuge, Backup, Reporting
Schulung Teams, OneDrive, Outlook, sichere Anmeldung
Support Cutover-Begleitung, Nachbetreuung, Fehlerbehebung
Betrieb Governance, Sicherheitsreviews, Backup, laufende Betreuung

Häufig unterschätzt werden interne Aufwände. Fachbereiche müssen Daten prüfen, Berechtigungen bestätigen, Pilotfeedback geben und Mitarbeitende informieren. Ohne diese Mitarbeit entstehen Lücken, die später Support und Nacharbeit verursachen.


Typische Risiken sind:

  • unvollständige Bestandsaufnahme
  • falsche DNS-Umstellung
  • nicht getesteter Mailflow
  • alte Authentifizierungsmethoden
  • fehlende MFA-Planung
  • unklare Berechtigungen
  • ungeprüfte Fileserver-Daten
  • zu viele Teams ohne Governance
  • fehlende Backup-Strategie
  • zu wenig Kommunikation mit Mitarbeitenden
  • kein Supportfenster nach dem Cutover


Viele dieser Risiken lassen sich durch Pilotmigration, Checkliste, klare Verantwortlichkeiten und ein realistisches Cutover-Drehbuch deutlich reduzieren.


Offizielle Informationen zur sicheren Cloud-Nutzung können zusätzlich helfen, Datenschutz, Datensicherheit und IT-Sicherheit bei Cloud-Diensten einzuordnen. onlinesicherheit.gv.at nennt bei Cloud-Diensten unter anderem Datensicherheit, IT-Sicherheit, Privacy und Datenschutz als wichtige Themen.

Microsoft 365 Migration mit FIGULI sinnvoll umsetzen

Eine Microsoft 365 Migration wird dann erfolgreich, wenn Technik, Sicherheit und Organisation zusammenpassen. FIGULI CONSULTING kann Unternehmen dabei unterstützen, den Umstieg strukturiert zu planen und Risiken früh sichtbar zu machen.


FIGULI unterstützt je nach Ausgangslage bei:

  • Bestandsaufnahme der bestehenden IT-Umgebung
  • Planung von Tenant, Domains und Benutzerstruktur
  • Vorbereitung von E-Mail-Migration und DNS
  • Konzeption von SharePoint, OneDrive und Teams
  • Umsetzung von MFA und Sicherheitsrichtlinien
  • Prüfung von Backup- und Wiederherstellungskonzepten
  • Koordination von Pilot, Cutover und Nachbetreuung
  • laufender IT-Betreuung nach der Migration


Wichtig ist dabei: FIGULI CONSULTING muss nicht erst beim technischen Umzug eingebunden werden. Besonders wertvoll ist Unterstützung bereits vor der Migration, wenn Scope, Zielbild, Risiken und Verantwortlichkeiten festgelegt werden.


Fazit

Eine Microsoft 365 Migration ist mehr als der Umzug von E-Mails und Dateien. Sie verändert, wie Mitarbeitende kommunizieren, zusammenarbeiten, Daten teilen und auf Unternehmensinformationen zugreifen. Deshalb sollte der Umstieg nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch geplant werden.


Für KMU ist ein strukturierter Ansatz entscheidend: Bestandsaufnahme, Zielbild, Pilot, klare Sicherheitsregeln, kontrollierter Cutover und Nachbetreuung. Wer E-Mail, Dateien, Identitäten, MFA, SharePoint, OneDrive, Teams und Backup gemeinsam betrachtet, reduziert Ausfallzeiten und vermeidet spätere Nacharbeit.


FIGULI CONSULTING kann Unternehmen dabei unterstützen, die Microsoft 365 Migration sicher, nachvollziehbar und praxistauglich umzusetzen. So entsteht nicht nur eine neue Cloud-Umgebung, sondern eine stabile Grundlage für moderne Zusammenarbeit, bessere IT-Sicherheit und klarere Betriebsprozesse.


Microsoft 365 Migration mit FIGULI planen


FAQ zur Microsoft 365 Migration

Was ist eine Microsoft 365 Migration?

Eine Microsoft 365 Migration ist der kontrollierte Umstieg von bestehenden E-Mail-, Datei- und Zusammenarbeitssystemen auf Microsoft 365. Dazu gehören je nach Umfang Postfächer, Kalender, Kontakte, Dateien, Benutzerkonten, Gruppen, Berechtigungen, SharePoint, OneDrive, Teams und Sicherheitsrichtlinien.


Wie läuft eine Microsoft 365 Migration ab?

Eine Microsoft 365 Migration läuft meist in Phasen ab: Bestandsaufnahme, Zielbild, Vorbereitung von Tenant und Identitäten, Pilotmigration, produktive Migration, Cutover und Nachbetreuung. Wichtig sind Tests für Mailflow, Berechtigungen, mobile Geräte, SharePoint, Teams und Backup.


Wie lange dauert eine Microsoft 365 Migration?

Die Dauer hängt von Nutzerzahl, Datenmenge, Ausgangssystem, Berechtigungen und Zielumfang ab. Eine reine E-Mail-Migration kann schneller umgesetzt werden als ein vollständiger Umstieg mit Fileserver, SharePoint, OneDrive, Teams, MFA und Governance. Entscheidend sind Vorbereitung, Pilot und Stabilisierung.


Welche Daten werden bei einer Microsoft 365 Migration übertragen?

Typische Daten sind E-Mails, Kalender, Kontakte, freigegebene Postfächer, Dateien, Ordnerstrukturen, Berechtigungen, Teams-Strukturen und SharePoint-Inhalte. Welche Daten konkret übertragen werden, hängt von der bestehenden Umgebung und vom definierten Migrationsumfang ab.


Was ist der Unterschied zwischen OneDrive, SharePoint und Teams?

OneDrive eignet sich vor allem für persönliche Arbeitsdateien. SharePoint eignet sich für Team-, Projekt- und Abteilungsdaten. Teams nutzt SharePoint im Hintergrund und ergänzt Zusammenarbeit über Chats, Besprechungen, Kanäle und gemeinsame Dateien.


Welche Risiken gibt es bei einer Microsoft 365 Migration?

Häufige Risiken sind unvollständige Datenübernahme, Berechtigungsfehler, DNS-Probleme, Mailflow-Störungen, unsaubere Identitäten, fehlende MFA-Planung, alte Dateienstrukturen und unzureichende Kommunikation. Pilotmigration, Checklisten, Backup und Nachbetreuung reduzieren diese Risiken deutlich.


Braucht man ein Backup für Microsoft 365?

Für geschäftskritische Daten ist ein unabhängiges Microsoft 365 Backup häufig sinnvoll. Microsoft 365 bietet Wiederherstellungsfunktionen, ersetzt aber nicht in jedem Fall ein eigenes Backup- und Restore-Konzept. Besonders Exchange Online, SharePoint, OneDrive und Teams sollten bewertet werden.


Was kostet eine Microsoft 365 Migration?

Die Kosten hängen von Nutzerzahl, Datenmenge, Ausgangssystem, Migrationsumfang, Toolbedarf, Sicherheitsanforderungen und Supportaufwand ab. Neben Lizenzen sollten Unternehmen auch Planung, Datenbereinigung, Tests, Schulung, Cutover-Begleitung und Nachbetreuung berücksichtigen.